Stroke

interdisziplinäre Vernetzung

Time and community is health...


Nach einem Schlaganfall ist eine schnelle, notfallmässige und umfassende Versorgung des Patienten notwendig. Bis spätestens 4,5 Stunden nach dem Eintritt kann ein Thrombus durch eine Lysetherapie aufgelöst werden. Der Entscheid zur Lyse setzt einige umfangreiche Untersuchungen voraus, um festzustellen, dass es sich tatsächlich um einen ischämischen oder hämorrhagischen Schlaganfall handelt. Dabei ist die schnellstmögliche, intensivmedizinische und interdisziplinäre Akutbehandlung für den weiteren Verlauf von zentraler Bedeutung.

Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache und die Hauptursache einer Langzeitbehinderung bei Erwachsenen in der Schweiz. So erleiden z.B. jährlich rund 16‘ 000 Menschen einen Schlaganfall. Durch eine schnell einsetzende Diagnostik, Therapie und Früh-rehabilitation können diese Risiken vermindert oder gar vermieden werden. Eine derart umfassende Behandlung kann aber durch einen einzelnen Arzt nicht erbracht werden. Hierzu ist eine umfassende, interdisziplinäre Zusammenarbeit notwendig. Zeit ist dabei der entscheidende Faktor.

Deshalb werden in verschiedenen Spitälern sogenannte Stroke Units oder Stroke Center eingerichtet, in denen das benötigte Fachpersonal (z.B. Neurologen, Internisten, Radiologen, Neuro- und Gefässchirurgen und spezialisierte Pflege- und Rehakräfte) soweit möglich, permanent oder zumindest sehr kurzfristig verfügbar ist. Diese Spitäler, sowie die im Weiteren beteiligten Reha-Kliniken und Spezialisten vernetzen sich, um so eine möglichst flächendeckende Versorgung, reibungslose Behandlungsabläufe und eine koordinierte Fort- und Weiterbildung zu gewährleisten.



 Kommunikations-Center

Während der Behandlung ist die intensivere Überwachung von z.B. Atmung, Herz-Kreislauf Funktion, Flüssigkeitshaushalt, Blutzucker, Temperatur und weiterer Körperfunktionen notwendig. Dazu müssen u.a. Ergebnisse von medizinischen Untersuchungsgeräten wie z.B. CT, MRT, Angiographie, Sonographie, EKG ausgelesen und mit den entsprechenden Spezialisten besprochen werden.



Infozentrale

Mit CybiStroke können z.B. Untersuchungsbilder aus dem CT oder dem MRT vom PACS System oder auch Laborergebnisse, die Anamnese oder andere Dokumentationen aus dem KIS, direkt abgegriffen werden. Dies ermöglicht, diese einem Spezialisten, der gerade nicht vor Ort sein kann, im Rahmen einer Videokonferenz zu übermitteln und die Ergebnisse live mit ihm zu besprechen.



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Stroke im Spital German
LOW Stroke Produkt Flyer 17052016.pdf
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